News & Facts
Gmunden setzt sich gegen die Lions durch
Der zweite Finalsist im morgigen Chevrolet Cup Final Four sind die Gmunden Swans. Das Team von Matthias Fischer stezte sich im Schlussviertel klar gegen die Niederösterreicher mit 68:58 (29:31)durch. Das morgige Finale verspricht somit ein echter Leckerbissen für alle Sportfreunde zu werden. Beginnzeit ist 15:15 Uhr.
Allianz Swans Gmunden - Arkadia Traiskirchen Lions 68:58 (45:44, 29:31, 16:16)
Werfer: Mayes 23, Hütter 14, Boylan 11, Gabsys 9, Oppland 6, Osby 4, Mayer 1 bzw. Roderick 23, Houston 11, Paliashchuk 10, Bralovic 6, Dilys 6, Danek 2
Im zweiten Semifinale geht es gleich mit zwei erfolgreichen Angriffen los. Nach dem 0:2 durch Terrence Roderick gleicht Dan Oppland auf 2:2 aus. Danach zunächst leichte Vorteile für die Swans, die mehrmals auf +3 stellen. In dieser Phase macht Benni Danek auf Traiskirchner Seite sein zweites Foul (3.), bleibt aber am Spielfeld und ist dabei, als seine Mannschaft erstmals einen 3-Punkte-Vorsprung herausarbeiten kann (7:10, 5.). Nach 7 Minuten heißt es +4 Lions (10:14), Bambale Osby ist in dieser Phase hauptverantwortlich für einen 6:0-Run von Gmunden auf 16:14 (8.). Kurz vor dem Viertelende können die Lions noch ausgleichen.
Die ersten Minuten von Viertel 2 gehören Deteri Mayes, von ihm angeführt stellen die Swans auf 24:16 (13.). Erst nach 4 Minuten und 32 Sekunden können die Lions in diesem Viertel durch Terrence Roderick scoren, er ist dann der herausragende Spieler bei einem 12-Punkte-Run der Lions, die damit die Führung zurückholen (24:28, 19.). Über 6(!) Minuten gelingt Gmunden in dieser Phase kein Korb, ehe sie von Peter Hütter erlöst werden. Dann gibt es noch drei Punkte für die Lions bevor Deteri Mayes den Schlusspunkt vor der Pause setzt.
Die 3 nächsten Mayes-Punkte nach Wiederbeginn bringen wieder die Swans in Führung. Zunächst gleichen die Lions noch einmal aus, und zwar zum 33:33 (22.), dann können die Swans wieder leichte Vorteile für sich verbuchen und liegen mit bis zu 6 Punkten voran (43:37, 27.). Aber nicht allzu lange, Kevin Houston verkürzt auf 43:40, Dima Paliashchuk auf 43:42 (28.). Beide Mannschaften verteidigen in dieser Phase Zone, beide Mannschaften wissen dafür in der Offensive keine rechte Antwort – bis zur letzten Pause gibt es daher jeweils nur mehr einen Korb.
Auch das letzte Viertel beginnt mit vielen Fehlwürfen, nur Deteri Mayes schafft den Treffer zum 47:44. Dabei bleibt es bis in die 33. Minute, ehe Peter Hütter mit einem krachenden Dunk auf 49:44 aus Gmundner Sicht erhöht. Weiterhin bleibt das Spiel in der Verteidigung sehr intensiv. Ergebnis: Zwar wenige Traiskirchner Punkte, aber viele Gmundner Fouls (Mayes, Hütter je 3, Mayer 4). Terrence Roderick gelingen dann zumindest 4 Zähler für die Lions, die damit wieder ganz knapp dran sind (49:48, 34.). Dann erhöhen die Gmundner auf 51:48 und die Lions kriegen ebenfalls Foulprobleme (Roderick, Dilys 3, Paliashchuk 4). Auf Gmundner Seite ist es in dieser Phase Peter Hütter, der mit 6 Punkten die Akzente setzt und für das 53:48 sorgt (36.). Milan Bralovic verkürzt nach dem 4. Foul von Deteri Mayes auf 53:50. Der Topscorer der Schwäne bleibt aber am Spielfeld und antwortet postwendend zum 55:50. 3 Minuten vor dem Spielende scheidet Matthias Mayer mit 5 Fouls aus. Kevin Houston scort im nächsten Angriff zum 55:52, foult in der Verteidigung Ian Boylan, der nur einen Freiwurf verwerten kann. Dann aber zwei vergebene Angriffe der Lions, was von Deteri Mayes mit 2 und Vilius Gabsys mit 3 Punkten bestraft wird. Mit 2 Freiwürfen durch Dima Paliashchuk können die Niederösterreicher eine Minute vor dem Ende auf 61:54 verkürzen, Vilius Gabsys bringt mit seinem nächsten Dreier zum 64:54 dann aber die Entscheidung zu Gunsten der Oberösterreicher, die auch am Ende mit +10 vorne liegen.
Stimmen zum Spiel
Matthias Fischer, Headcoach der Swans: „Zuerst möchte ich Traiskirchen gratulieren, sie haben uns bis zur letzten Minute gefordert und das Spiel stand bis zum Schluss auf des Messers Schneide. Das Finale ist etwas Besonderes, die Motivation ist da, jeder möchte den Cup nach Hause holen.“
Andrea Maghelli, Headcoach der Lions: „Wir haben viele Würfe verfehlt. Der Rest war gut, wir haben gut in der Verteidigung und am Rebound gearbeitet, nur der Ball ist einfach nicht in den Korb gegangen.“









